Regatta der Eiserenen 2011 |
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![]() 29.11.2011 Eigentlich bin ich zur Regatta der Eisernen als Zuschauer hingefahren, um über die Klasse der IOI zu berichten. Als ich nach langem Suchen nur Bernd Stadelhofer mit seiner „Honey don’t“ GER 106 gesehen habe – er wurde in seiner Yardstickgruppe 6ter von 21 Booten - habe ich mich mal voller Begeisterung den schnellen Kats zugewandt. Interessant war da, wie sich der deutlich schnellere Kat SL 33 von Ralf Schatz von einem Ventilo 28 Kat mit Tom Rueegge am Steuer, der auch erstes Boot im Ziel war, mächtig hat ärgern lassen müssen. Nicht etwa, weil Rueegge besser gesegelt oder schneller gewesen wäre, nein, vielmehr weil sich Schatz mit bordgemachten Problemen selbst massiv eingebremst hat. Schon bei der ersten Wende hat die Rollgenua beim Überholen geklemmt. Als er immerhin noch als erster am Luvfass rundete, konnte er seinen Gennaker nur halb ausrollen und musste dann unter großem Gebrüll an Bord mit einem kleinerem Vorsegel fahren, war daher wesentlich langsamer und Rueegge konnte dies in einem kleinen Zweikampf vor der nächsten Boje zum Vorbeiziehen nutzen. Als Schatz dann an Platz zwei liegend endlich um die letzte Boje kam um die Zielkreuz in Angriff zu nehmen, stand er hoch am Wind da, hatte gar „3!“ Segel auf Rollanlagen am Mast gesetzt, ohne dass sich hätte auch nur eines davon ausrollen lassen. Ein bisschen wie ein Westernheld mit drei Revolvern im Halfter von dem kein einziger rauskommt wenn es darauf ankommt. Schade, denn man hat gesehen, wenn das richtige Vorsegel mal stand, war er viel schneller als alle anderen und man musste bei 1 bis 2 Windstärken mit dem Motorboot schon in voller Gleitfahrt unterwegs sein um überhaupt mitzukommen. Schlussendlich gab Schatz das Rennen auf. Ich habe durchaus Sympathien für Schatz, der sich mit sehr viel Aufwand einen Segeltraum erfüllt hat. Doch musste ich auch klar feststellen, sich einfach so einen Kat anschaffen, draufsitzen und gewinnen, das geht gar nicht. Ohne ausgiebige Wasserstunden kann man auf der IOI nicht gewinnen und schon gar nicht auf einem solchen faszinierenden High-Tech-Kat. Ich wünsche Schatz, dass er im nächsten Jahr mal die Handbremse so richtig loslassen kann. Hier noch ein kleine Fotogalerie von der Regatta. Antonius Ott |
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Regatta der Eiserenen 2011